Sind Eltern die Angestellten ihrer Kinder? Wie viel Mitarbeit kann man erwarten - und wie viel Handyzeit soll ich eigentlich noch geben?
Doku-Serie · Staffel 1 auf YouTube & Spotify
Familienleben mit Teenagern muss nicht anstrengend sein - das behauptet zumindest der Familien-Flüsterer. Matthias Wilke begleitet echte Familien über mehrere Wochen durch ihren Alltag und geht Konflikte auf eine unkonventionelle Weise an.
Staffel 1 - Amelie
In der Doku „Familien-Flüsterer“ begleitet Matthias Wilke Amelie, die alleinerziehende Mutter einer 14-jährigen Tochter. Im ganz normalen Trubel des Alltags geht es um Themen wie Handyzeit und Ordnung im gemeinsamen Zuhause - zumindest scheint es so. Was hinter den Konflikten steckt, erfahren wir in Folge 1-6, bevor wir in Folge 7, vier Wochen nach dem ersten Termin, schauen, was sich durch die Arbeit tatsächlich verändert hat.
Sind Eltern die Angestellten ihrer Kinder? Wie viel Mitarbeit kann man erwarten - und wie viel Handyzeit soll ich eigentlich noch geben?
Die Folgen · Staffel 1
Auf den ersten Blick geht es um Handyzeit und Ordnung, aber dahinter steckt etwas viel Älteres, viel Verletzlicheres.
Ein altes Gefühl taucht auf - eines, das Amelie schon länger begleitet als ihre Tochter.
Von wem ist sie eigentlich Angestellte? Die Antwort führt tiefer in ihr eigenes Leben, als Amelie erwartet hat.
2 Wochen nach dem ersten Termin erfahren wir, was sich bereits geändert hat - und was noch vor uns liegt.
„Du musst das für mich machen." Amelie trägt eine Verantwortung, die zu schwer für sie geworden ist - aber kann sie die einfach abgeben?
Warum ist es möglich, Amelies Grenzen zu überschreiten - und was kann sie dagegen tun?
„Ich hol mir gerade mein Leben zurück." Vier Wochen nach dem ersten Termin: hat sich wirklich etwas verändert?
Mitmachen
Ihr habt Teenager zu Hause und das Gefühl, ihr dreht euch im Kreis? Wahrscheinlich hat euer Konflikt eine Ursache, die ihr noch nicht seht. Erzählt uns von euch - wir melden uns persönlich. Alle Angaben bleiben vertraulich.
Denn unsere Frage ist nicht, wer das Problem ist - sondern wer die Lösung sein will.
Lieber direkt
Nicht jede Familie möchte gefilmt werden. Verständlich. Du kannst auch direkt und ganz privat mit Matthias arbeiten: im Angekommen-Seminar, wo du in kleiner Gruppe erlebst, wie viel leichter dein Alltag ohne Problem-Brille ist. Und wenn es gerade brennt, in einer Einzelsession.
Matthias Wilke · der Familien-Flüsterer Über Matthias
Matthias Wilke wurde auf TikTok bekannt, weil er über das spricht, worüber viele Familien schweigen: den täglichen Kampf mit Teenagern. Tausende Eltern folgen ihm.
Sein Ansatz reicht über die Familie hinaus: Hinter jedem Konflikt liegt derselbe Blick, die Problem-Brille, durch die wir gelernt haben, das Leben zu sehen. Wer sie absetzt, kommt im eigenen Leben an, und genau dadurch verändert sich auch das Zusammenleben der Familie. Die Serie nimmt diesen Ansatz beim Wort und stellt ihn dort auf die Probe, wo es am schwersten ist: im Alltag echter Familien mit Jugendlichen.
Die Idee hinter der Doku
Nein, die meisten Konflikte in der Familie entstehen durch unbewusste Entscheidungen, Sichtweisen und Herangehensweisen, für die sich niemand entschieden hat. Zusammen ergeben sie die Problem-Brille, durch die wir auf unser Leben schauen. Das behauptet zumindest Matthias Wilke. Kritiker widersprechen. Diese Doku macht sich ihr eigenes Bild.
Allgemeine Tipps sind toll, aber nicht immer und nicht für jeden. Wir finden heraus, wo diese Familie durch die Problem-Brille schaut, und setzen genau da an.
Streit ist nur ein Symptom, deswegen fragen wir nicht, wie wir den Streit loswerden, sondern was ihn verursacht und am Leben hält - und erleben, wie Familien sich dadurch neu finden.
Das Ziel der Arbeit ist ein schöneres Morgen für diese Familie. Wir wissen zu Beginn nicht, wohin die Reise geht - und folgen den Besonderheiten jeder Familie in einen Alltag, in dem sich die ganze Familie wieder wohlfühlt.
Das Prinzip
Statt Tipps zu geben, hilft Matthias Wilke, die Situation neu einzuordnen. Verhalten ändert sich dadurch wie von selbst, ein neues Bewusstsein für das eigene Handeln entsteht - und Teenager reagieren anders auf ihre Eltern. Alle in der Familie bekommen wieder mehr von dem, was sie sich wünschen.
Dabei geht es nie darum, ob Eltern oder Teenager etwas falsch machen, sondern darum, eine Haltung zu finden, von der man selbst als Elternteil und die ganze Familie profitiert - weil sie Konflikte dauerhaft entschärft und das Zusammenleben harmonischer macht. Und das Beste daran: Jeder in der Familie kann selbst die Lösung sein, denn es hilft niemandem weiter, zu wissen, wer das Problem oder gar „schuld" ist, aber es hilft allen, wenn einer den Mut hat, anders auf das Problem zu schauen und eine neue Lösung zu wagen.
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